EEG Einspeiser

Strom aus Photovoltaik

Die Einspeisung und Vergütung von Strom aus solarer Strahlungsenergie erfordert die Erfüllung bestimmter Vergütungsvoraussetzungen gemäß EEG. Diese sind vom Anlagenbetreiber einzuhalten und dem Netzbetreiber ggf. nachzuweisen.
Wichtige Informationen z.B. zur Inbetriebnahme Ihrer Erzeugungsanlage finden Sie im nachfolgenden Downloadbereich. Die Höhe der Vergütung ab 1.11.2012 finden Sie auf der Internetseite der Bundesnetzagentur.

Dokumente zum Download:

Datenblatt förderungsrelevante Angaben - PV Zusatzerklärung zur technischen Inbetriebnahme einer PV-Anlage

Strom aus Biomasse

An die Einspeisung und Vergütung von Strom aus Biomasse oder Biogas knüpft das EEG umfangreiche Vergütungsvorschriften, die vom Anlagenbetreiber einzuhalten und ggf. nachzuweisen (Umweltgutachten etc.) sind. Die BiomasseV regelt

  • geltende Biomasseeinsatzstoffe,
  • für welche Stoffe eine zusätzliche einsatzstoffbezogene Vergütung in Anspruch genommen werden kann,
  • welche energetischen Referenzwerte für die Berechnung dieser Vergütung anzuwenden sind,
  • wie die einsatzstoffbezogene Vergütung zu berechnen ist,
  • welche technischen Verfahren zur Stromerzeugung aus Biomasse in den Anwendungsbereich des Gesetzes fallen und
  • welche Umweltanforderungen bei der Erzeugung von Strom aus Biomasse einzuhalten sind.

Die BioSt-NachV soll sicherstellen, dass flüssige Biomasse, die zur Stromerzeugung im Rahmen des EEG eingesetzt und vergütet wird, bei der Herstellung, Lieferung und Verwendung verbindlichen Nachhaltigkeitsanforderungen entspricht.

Dokumente zum Download:

Erklärung über die Konformität bis einschl. EEG 2009 Erklärung über die Konformität mit dem EEG 2012 Einsatzstofftagebuch für Biomasseanlagen bis einschl. EEG 2009 Einsatzstofftagebuch für Biomasseanlagen 2012 Datenblatt Datenblatt vergütungsrelevante Angaben

Anlagenregisterverordnung (AnlRegV)

Die Anlagenregisterverordnung verpflichtet alle Betreiber von Neuanlagen zur Gewinnung von Strom aus erneuerbaren Energien, diese bei der Bundesnetzagentur zu registrieren. Durch das Anlagenregister soll in erster Linie die Einhaltung der Ausbaukorridore sichergestellt werden. Nur wenn die genaue Anzahl der bereits in Betrieb genommenen und genehmigten Neuanlagen bekannt ist, kann die Einhaltung des jeweiligen Korridors überprüft und im Fall der Über- oder Unterschreitung die Förderhöhe angepasst werden. Anlagen, die nach dem 31. Juli 2014 in Betrieb genommen werden, sind innerhalb von drei Wochen ab Inbetriebnahme zu registrieren. Gleiches gilt für Genehmigungen, die nach dem 31. Juli 2014 ergehen.

Bestandsanlagen müssen in Fällen von Anlagenänderungen einschließlich Anlagenerweiterungen und Anlagenstilllegungen registriert werden (siehe Informationsblatt).

Das Anlagenregister wird von der Bundesnetzagentur geführt. Ein entsprechendes Anlageformular kann auf der Homepage der Bundesnetzagentur heruntergeladen werden. Solaranlagen werden weiterhin über das PV-Meldeportal der Bundesnetzagentur erfasst.

Dokumente zum Download:

Informationsblatt Anlagenregisterverordnung

Verpflichtende Fernsteuerbarkeit gemäß EEG 2014

Dokument zum Download:

Meldung zur Fernsteuerbarkeit

Zur weiteren Systemintegration erneuerbarer Energien legt das EEG 2014 die verpflichtende Fernsteuerbarkeit von allen Anlagen in der Direktvermarktung fest. Diese gilt für alle Energieträger der Erneuerbaren Energien. Nach § 35 und § 36 EEG 2014 müssen Anlagen über eine technische Einrichtung verfügen, mit der die Einspeiseleistung der Anlage reduziert werden kann. Zudem muss dem Direktvermarkter (oder einem Dritten) die Befugnis eingeräumt werden, jederzeit die Ist-Einspeisung abzurufen und die Einspeiseleistung für eine bedarfsgerechtere Einspeisung entsprechend zu reduzieren.

  • Bei Bestandsanlagen muss dies bis zum 1. April 2015 erfolgt sein, um die Marktprämie weiterhin in Anspruch zu nehmen.
  • Alle Neuanlagen, die ab dem 1. August 2014 in Betrieb genommen werden, müssen innerhalb der ersten zwei Monate nach Inbetriebnahme eine Fernsteuerbarkeit nachweisen.

Für die Meldung an die Stadtwerke Glauchau Dienstleistungsgesellschaft mbH stellen wir Ihnen ein entsprechendes Formular zur Verfügung. Aufgrund der existierenden Wechselfristen zwischen Direktvermarktung und fixer Einspeisevergütung sollten Bestandsanlagen, die keine verlässliche Fernsteuerbarkeit bis zum 1. April 2015 herstellen und nachweisen können, spätestens bis zum 28. Februar 2015 einen Wechsel in die Festvergütung anmelden, um einen Vergütungsstopp zu vermeiden. Mit der verpflichtenden Fernsteuerbarkeit von allen EE-Anlagen entfällt der bisherige Fernsteuerbonus. Der ehemalige Fernsteuerbonus ist nun in die Marktprämie integriert.